Pressemitteilung

Inbetriebnahme der neuen Brennschneideanlage

Am 27.10.2004 wurde bei der Metallurgische Gesellschaft Saar GmbH (MGS), einer Tochtergesellschaft der Saarstahl AG, die neue Brennschneideanlage offiziell in Betrieb genommen.

Die Anlage besteht aus einem 50 m langen und 10 m breiten Auflagebett, das in zwei Hälften aufgeteilt ist. Eine 25 m lange und 11 m breite verfahrbare Haube (Brennschneidehalle), in welcher zwei Schneidbrenner auf einer in allen Richtungen verfahrbaren Traverse installiert sind, wird abwechselnd über die beiden Hälften des Auflagebettes gefahren. Während innerhalb der Brennschneidehalle der Langschrott geschnitten wird, erfolgt auf der frei liegenden Hälfte des Auflagebettes die Entnahme des zerkleinerten Materials und die Belegung mit neuem Langschrott mit Hilfe eines Portalkrans.

Die Brennschneideanlage ersetzt die bisher im Freien durchgeführten Arbeiten mit Handbrennern und ist gemäß den neuesten Umweltschutzrichtlinien hinsichtlich Lärm- und Emissionen aufgebaut. Das Investitionsvolumen betrug insgesamt 2 Millionen Euro.

Die MGS ist mit Betriebsstätten in Völklingen und Dillingen in den Bereichen Stahlrecycling, Abbrüche, Demontagen, Verschrottungen sowie der Zerkleinerung von Schrott einschließlich deren Vermarktung tätig und kann auf langjährige Tätigkeit zurückblicken. Die MGS ist als eines der ersten Unternehmen im Saarland erfolgreich als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert worden.


Völklingen, 27.10.2004

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl@saarstahl.com

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Pressemitteilung

Saarstahl intensiviert Projekte zur Ergebnisverbesserung,
Investition über rd. 11 Mio. € am Standort Neunkirchen

Der Vorstand der Saarstahl AG hat den Aufsichtsrat am 23.09.2004 sowie die Belegschaft des Unternehmens über die derzeit von China geprägte weltwirtschaftliche Entwicklung auf dem Stahlmarkt und die Konsequenzen für die Saarstahl AG informiert.

„Die Trendanalyse der letzten zehn Jahre zeigt, dass wir die Anstrengungen zur Ergebnisverbesserung verstärken müssen“, betonte der Vorstandsvorsitzende, Dr. Michael Hanisch. „Die in den letzten Jahren vollzogenen Veränderungen im Qualitätsfächer der Saarstahlprodukte hin zu einem steigenden Anteil höchst anspruchsvoller Güten konnten die Ergebnisbelastungen durch Kostensteigerungen nicht voll kompensieren.“

Die Saarstahl AG steht angesichts der dramatischen Kostensteigerungen, insbesondere bei den Rohstoffen (Erz, Kohle, Koks und Schrott ), vor der Notwendigkeit, die Produktionskosten zu senken. Zusätzlich sind die Standortnachteile des Unternehmens (wie z. B. Transport- , Energie- und Personalkosten, CO2-Gesetzgebung) gegenüber den europäischen Konkurrenten zu berücksichtigen.

„Die Stahlindustrie insgesamt und Saarstahl profitieren in 2004 von einer Sonderkonjunktur, die durch den großen chinesischen Stahlbedarf genährt wird. Dennoch müssen wir uns auf „normale Zeiten“ einrichten“, so Dr. Michael Hanisch weiter.

Die laufenden Strukturverbesserungsprogramme werden daher zusammengefasst und intensiviert. Alle Produktionsbereiche sowie Zentralfunktionen werden auf Potentiale zur Erhöhung der Qualität sowie Verbesserung der Prozessabläufe und Arbeitsqualität überprüft. Notwendige Personalmaßnahmen will das Unternehmen wie bisher sozialverträglich ohne betriebsbedingte Kündigungen durchführen. Zur Verstärkung unserer Wettbewerbsposition stehen auch Investitionen in neue Produktionsanlagen zur Diskussion.

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 23.09.2004 eine Großinvestition für die Feinstahlstraße des Werkes in Neunkirchen genehmigt. Das Investitionsvolumen beträgt rd. 11 Mio. €.

„Durch den Neubau des Präzisionswalzgerüstes an der Feinstahlstraße können die Anforderungen der Kunden an die Qualität der Saarstahl-Produkte zukünftig noch besser erfüllt werden. Dies gilt insbesondere für den zunehmend anspruchsvollen Automotive-Bereich. Wir verfolgen damit konsequent die Strategie, unsere Produktionsbereiche gezielt zu stärken und die Zukunft des Unternehmens zu sichern“, so Dr. Klaus Harste, Vorstand Technik.

Die Saarstahl AG hat in den letzten 3 Jahren über 250 Mio. € für Investitionen in neue Produktionsanlagen sowie für Großreparaturen an den saarländischen Standorten Völklingen, Burbach und Neunkirchen aufgewendet.


Völklingen, 30.09.2004

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
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126 neue Auszubildende und Praktikanten bei Saarstahl

Zum 1. September stellt die Saarstahl AG 84 Auszubildende, 28 Fachoberschul- und 14 Hochschulpraktikanten im technisch/gewerblichen und kaufmännischen Bereich ein. „Damit leisten wir einen großen Beitrag dazu, dass ausbildungsfähige und ausbildungswillige Jugendliche einen Ausbildungsplatz erhalten“, erklärte der Arbeitsdirektor des Unternehmens, Henner Wittling.

Der Schwerpunkt liegt im technisch/gewerblichen Bereich. Hier werden 74 junge Mitarbeiter in den Ausbildungsberufen Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Konstruktionsmechaniker, Elektroniker/Betriebstechnik, Werkstoffprüfer/in und Chemielaborant/in eingestellt.
Gleichzeitig erhalten 10 neue Mitarbeiter einen Ausbildungsplatz in den Berufen Kauffrau für Bürokommunikation, Industriekaufmann/frau, Fachinformatiker/in, Fachkraft für Lagerwirtschaft, Speditionskauffrau sowie ein Kaufmann im Groß- und Außenhandel.

Die Saarstahl AG gehört damit zu den größten Ausbildungsbetrieben an der Saar. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 260 Auszubildende und 74 Praktikanten.

Im Zeitraum Januar 2000 bis Juli 2004 wurden 275 junge Menschen, die ihre Ausbildung bei Saarstahl erfolgreich absolviert haben, in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

Völklingen, 01.09.2004

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl@saarstahl.com

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Neueste Stranggießtechnologie für unsere Kunden

Wir zählen weltweit zu den bedeutenden Erzeugern von Langprodukten aus unlegierten und legierten Qualitäts- und Edelstählen. Traditionell sind wir Vorreiter bei der Beherrschung der sogenannten Direktstrangguss-Technologie für Produkte mit hohen und höchsten Qualitätsanforderungen. Seit Jahren betreiben wir erfolgreich vier sechsadrige Stranggießanlagen und erzeugen damit Vormaterialien für Güten des oberen Anspruchsspektrums.

Um diesen technischen Vorsprung auszubauen und weitere Verbesserungen sowohl in Bezug auf die Qualität der Produkte als auch hinsichtlich der Flexibilität und Kapazität der Produktion zu erzielen, haben wir in eine neue Sechsstranganlage mit der Kurzbezeichnung S0 investiert.

Diese Anlage ist die modernste ihrer Art und stellt mit einigen zusätzlichen Merkmalen die Spitze heutiger Stranggießtechnologie dar. Dabei sind besonders zu erwähnen:

  • großer Gießradius mit zwei Richtpunkten; diese Kombination reduziert die bei der Umformung auftretenden Spannungen und damit die Gefahr von Innenfehlern
  • hydraulische Kokillenoszillation und sowohl Kokillen- als auch Strangrührer mit hoher Leistung und breitem Frequenzband zur Optimierung der Oberflächeneigenschaften und der Innenbeschaffenheit der gegossenen Produkte
  • Strangführung in Gerüstbauweise für eine noch präzisere Führung mit ebenfalls positivem Einfluss auf die Innenbeschaffenheit
  • lange Hochleistungssekundärkühlung, die neue Möglichkeiten eröffnet, noch besser auf die Seigerungen Einfluss zu nehmen
  • erstmalige Installation von Verformungsgerüsten an einer Knüppel-Stranggießanlage, mit denen eine sogenannte Soft-Reduction ermöglicht wird. Ziel dieser Maßnahme ist eine weitgehende Eliminierung von Kernseigerungen
  • das weltweit größte Wendekühlbett zur langsamen und gleichmäßigen, d. h. verzugsarmen Abkühlung der erzeugten Produkte

Mit der S0 werden wir Knüppel im Format 150 x 150 mm mit 8,5 bis 15,5 m Länge und 180 x 180 mm mit 6,0 bis 13,0 m Länge herstellen.

Wir bieten unseren Kunden mit der neuen Anlage erweiterte technische Möglichkeiten über die bisher bei Saarstahl bewährte Stranggießtechnologie hinaus, die wir gleichzeitig zu einer weiteren Verbesserung unserer Produkte einsetzen werden.

Völklingen, 30.08.2004

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl@saarstahl.com

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Hauptversammlung am 30.06.2004:
Saarstahl-Konzern behauptet sich auch im schwierigen Geschäftsjahr 2003

Geschäftsjahr 2003

“Die wirtschaftliche Entwicklung des Saarstahl-Konzerns verlief im Jahr 2003 planmäßig. Das Geschäftsjahr war gekennzeichnet durch eine gute Auftragslage und Produktion, andererseits jedoch durch gestiegene Kosten“, so Hans-Günter Herfurth, Mitglied des Vorstandes der Saarstahl AG, auf der ordentlichen Hauptversammlung am 30.06.2004.

Die Rohstahlproduktion ist gegenüber 2002 mit 2,470 Mio. t um 1,3 % auf 2,503 Mio. t gestiegen. Die Umsatzerlöse blieben mit 1.107 Mio. €  gegenüber 2002 mit 1.106  Mio.  fast unverändert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Saarstahl-Konzerns ist von 42,6 Mio. € in 2002 auf 39,6 Mio. € in 2003 zurückgegangen.

Der Belegschaftsstand des Saarstahl-Konzerns blieb nahezu konstant bei 6.341 Mitarbeitern im Jahr 2003. Davon waren 4.586 als Arbeiter, 1.474 als Angestellte sowie 281 als Auszu­bildende und Praktikanten beschäftigt.

Ausblick Geschäftsjahr 2004

Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2004 der Saarstahl AG gestaltete sich bis Mai im Ver­gleich zum Durchschnitt des Vorjahres positiv. Die Auslastung der Produktionskapazitäten bewegte sich auf einem hohen Niveau.

Im LD-Stahlwerk wurde mit 211.600 moto im Vergleich zum Vorjahr eine Produktions­steigerung um 3,9 % erreicht. Bei den Walzfertigprodukten betrug der Anstieg mit 204.400 moto 12 %.

Beim Versand von Walzfertigerzeugnissen (incl. Rohstrang zum Verkauf) wurde mit 220.300 moto das Niveau des Vorjahresdurchschnitts (186.800 moto) deutlich überschritten.

Auch unter Berücksichtigung der wirt­schaftlichen Gesamtsituation ist der Auftragseingang als gut zu bezeichnen. Mit 223.000 moto übertraf der durchschnittliche Auftragseingang bis Mai den Vorjahres­durchschnitt um 22,9 %.

Der Vorsitzende des Vorstandes, Dr. Michael Hanisch, geht davon aus, dass aufgrund der getätigten Auftragseingänge und der gegenüber dem letzten Geschäftsjahr höheren Stahlpreise die stark gestiegenen Roh­stoffkosten kompensiert werden können. Dadurch sollte bei einer guten Auslastung der Produktionsanlagen das Ergebnis des Geschäftsjahres 2004 positiv ausfallen. Die konjunkturelle Entwicklung der europäischen Automobil- und Zulieferindustrie, die den wichtigsten Absatzmarkt der Saarstahl AG darstellt, wird den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres mitentscheiden.


Völklingen, 30.06.2004

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl@saarstahl.com

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Preiserhöhung für Walzprodukte

Die Saarstahl AG erhöht ab dem 01.04.2004 die Preise für Walzdraht und Stabstahl produktabhängig im Mittel um ca. 50 Euro.

Die Entscheidung erfolgt aufgrund der extrem gestiegenen Beschaffungs-, Transport-, Energie- und Verarbeitungskosten sowie der lebhaften Nachfragesituation auf allen Märkten.

Die enormen Wachstumsraten in der Stahlindustrie in Asien und die damit erheblich gestiegene Nachfrage nach Rohstoffen und Transportkapazitäten haben insbesondere für Erze, Kohle, Koks, Schrott und Legierungsmetalle zu dramatisch gestiegenen Kostensteigerungen geführt.

Die Preiserhöhung gilt für Quartalsabschlüsse zur Lieferung im 2. Quartal 2004, wobei ausdrücklich die Notwendigkeit einer zusätzlichen Preisanpassung innerhalb dieses Zeitraums wegen weiter gestiegener Beschaffungskosten vorbehalten wird. Längerfristige Abschlüsse werden in vergleichbarer Höhe ebenfalls betroffen sein.


Völklingen, 23.02.2004

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
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E-Mail: saarstahl@saarstahl.com