PRESSEMITTEILUNG

Da brennt nichts an. Gelungene Jahreshauptübung der Werkfeuerwehr

17. Oktober 2013

Die Werkfeuerwehr Saarstahl Völklingen/Burbach führte gestern ihre Jahreshauptübung durch. Schauplatz war dieses Mal das Werk Burbach. Wehrführer Wolfgang Besse hatte sich mit einem Brand an der Walzstraße erneut ein kniffliges Szenario ausgedacht, das seiner Mannschaft alles abverlangte. Unter den Augen von Arbeitsdirektor Peter Schweda stellten die Einsatzkräfte unter Beweis, dass sie mit ihrem fachlichen Können und dem technischen Equipment für den Ernstfall bestens vorbereitet sind.

Ausgangspunkt war ein angenommener Brand an der Walzstraße 11, ausgelöst durch ausströmendes Koksgas, das sich an einem heißen Motor entzündete. In der Folge kam es zu einer Explosion, die weitere Gasleitungen im Umfeld aufriss. Aufgabe der alarmierten Werkfeuerwehr war es zunächst, eine weitere Ausbreitung trotz starker Hitze- und Rauchentwicklung zu verhindern. Am Beginn der Maßnahmen stand jedoch die Rettung zweier Verletzter, von denen einer erst mit einer Drehleiter zu Boden gebracht wurde, um ihn der weiteren medizinischen Versorgung zu übergeben. In der Folge gelang es durch den Einsatz von präzise durchgeführten Löschangriffen mit Wasser, Schaum und CO2 die Brandausbreitung zu stoppen und das Dach sowie umliegende Gebäude durch entsprechende Kühlungsmaßnahmen und Hydroschilder zu schützen. Von der Werkfeuerwehr Saarstahl Völklingen/Burbach waren 73 Einsatzkräfte mit 15 Einsatzfahrzeugen im Übungseinsatz, die dabei 28 Atemschutzgeräte nutzten. Dazu kamen sechs Mitglieder der Berufsfeuerwehr Saarbrücken mit drei Einsatzfahrzeugen. Erstmals beteiligt an einer Saarstahl-Jahreshauptübung war die Freiwillige Feuerwehr Malstatt-Burbach mit sechs Kollegen und einem Einsatzfahrzeug.

„Die Jahreshauptübungen und die zahlreichen Präventivmaßnahmen im Unternehmen sind ausschlaggebend für den Erfolg unserer Werkfeuerwehr im Ernstfall, bei dem unsere Feuerwehrleute immer wieder vollen Einsatz und ihr ganzes Können zeigen. Das verdient höchste Anerkennung und Wertschätzung“ so Personalvorstand und Arbeitsdirektor Peter Schweda nach Abschluss der Übung.

Äußerst zufrieden mit den gezeigten Leistungen zeigte sich bei der abschließenden Übungskritik auch Gregor Boden, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Werkfeuerwehren und Betrieblicher Brandschutz Saarland e.V. Danach erhielten 19 Feuerwehrmänner ihre Beförderungen. Für 25 bzw. 35 Jahre Zugehörigkeit zur Werkfeuerwehr wurden Oberlöschmeister Rudolf Meyer und Hauptlöschmeister Alfons Elz mit dembesonders geehrt.

 

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