PRESSEMITTEILUNG

Drahtwerk St. Ingbert nimmt neue Anlage zur Oberflächenbehandlung in Betrieb - Investition von 13,5 Millionen Euro in neuesten Stand der Technik

20. August 2014

Die Drahtwerk St. Ingbert GmbH (DWI), eine Tochtergesellschaft der Saarstahl AG, hat eine neue Beizanlage zur Oberflächenbehandlung von Draht errichtet. Die Investition belief sich auf 13,5 Millionen Euro.

„Die neue Anlage verleiht uns mehr Flexibilität und hilft uns, zusätzliche Geschäftsfelder zu generieren“, erklärt Geschäftsführer Peter Holz. „Wir wollen unser Produktspektrum erweitern und uns in Richtung höherwertiger Güten entwickeln.“

Innerhalb von 18 Monaten ist die leistungsfähige Beizanlage entstanden, die den neuesten Stand der Beiz- und Oberflächentechnik darstellt. Mit ihr sind qualitativ noch hochwertigere und homogenere Beschichtungen als bisher möglich. Je nach Kundenwunsch können Drähte, phosphatiert, mit Polymer beschichtet oder beseift werden. In Kombination mit der so genannten Haubenglühe, in der Drahtbunde zur Einstellung bestimmter Werkstoffeigenschaften in einem definierten Prozess erwärmt werden, bietet DWI innerhalb des Saarstahl-Konzerns nun die modernste Technik bezogen auf die Drahtweiterverarbeitung. „Wir sind mit dieser Investition gut für die Zukunft und Weiterentwicklung unseres Service gegenüber unseren Kunden gerüstet“, erklärt Holz.

Insbesondere die Herstellung von gezogenem Kaltstauchdraht, aus dem vorzugsweise Teile für die Automobilindustrie entstehen (z. B. Motorteile, Fahrwerkskomponenten, Schrauben), ist nun integriert in St. Ingbert möglich.

„Die neue Halle und ihre moderne Fassade haben auch die Außendarstellung unseres Werks aus Sicht Eventhaus, Alte Schmelz und von der Saarbrücker Straße her deutlich aufgewertet“, schließt Holz ab.

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Drahtbunde, die zur spezifischen Oberflächenbehandlung in verschiedene
Becken eingetaucht, und dabei in Wasser zwischengespült werden