PRESSEMITTEILUNG

Gelungene Jahreshauptübung der Werkfeuerwehr Saarstahl Neunkirchen

22. September 2014

Eine Lokomotive rammt auf dem Werkgelände der Saarstahl Neunkirchen einen Pritschenwagen, schiebt ihn vor sich her, Feuer bricht aus. In Aufregung versetzt dies niemand. Denn das vermeintliche Unglück ist nur simuliert und Bestandteil der alljährlichen Hauptübung der Werkfeuerwehr von Saarstahl Neunkirchen.

Wehrführer und Hauptbrandmeister Wolfgang Wilhelm hatte sich das anspruchsvolle Szenario ausgedacht. Mit der Kombination aus Personenrettung durch die hochspezialisierte Höhenrettungsgruppe und einer Lösch - und Angriffsübung stellte er seine Mannschaft auf die Probe. „Gerade die unbeschrankten Bahnübergänge sind potenzielle Gefahrenquellen, daher üben wir hier für den Ernstfall“, erläutert Wilhelm.

Die beim Zusammenprall in Brand geratene Lokomotive und der Pritschenwagen konnten zügig mit Wasser und Schaum gelöscht und die eingeklemmten Insassen gerettet werden. Gleichzeitig wurde aber auch ein angrenzendes Hallendach in Mitleidenschaft gezogen, auf dem sich zwei Personen befanden. Die alarmierten Höhenretter installierten fachmännisch eine Schrägseilkonstruktion und die beiden Personen konnten mittels Sicherheitsgurten und Doppelrollen sicher zu Boden gelassen werden.

Beobachter der Übung war auch Saarstahl-Arbeitsdirektor Peter Schweda, der sich beeindruckt zeigte: „Hut ab vor der Leistung unserer Einsatzkräfte. Die Standardabläufe funktionieren reibungslos, das Zusammenspiel aller Beteiligten ist wie aus einem Guss, alle sind hochkonzentriert. Wer derart intensiv trainiert, kann auch im Ernstfall die gesammelten Erfahrungen abrufen. Das zeichnet eine gute Werkfeuerwehr aus.“

Bei der Manöverkritik zeigten sich Beteiligte und externe Beobachter sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung, bei der insgesamt 30 Rettungskräfte mit 6 Rettungsfahrzeugen im Einsatz waren.

Über die Werkfeuerwehr Saarstahl Neunkirchen:

Die Gründung der Werkfeuerwehr Neunkirchen liegt mehr als 144 Jahre zurück. Sie besitzt den Status einer anerkannten Werkfeuerwehr. Zu ihren Aufgaben gehören neben den Brandwachen und den tatsächlichen Einsätzen auch der vorbeugende Brandschutz, wie z.B. die Erstellung von Flucht- und Rettungswegplänen, die Wartung von Feuerlöschern und CO2-Löschanlagen sowie Brandschutzschulungen für die Belegschaft. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 600 Feuerwehr-Übungsstunden geleistet. Derzeit hat die Neunkircher Werkfeuerwehr 33 ehrenamtliche aktive Feuerwehrmitglieder und 13 inaktive Mitglieder der Alterswehrabteilung. Wehrführer ist Hauptbrandmeister Wolfgang Wilhelm.

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Brandbekämpfung unter Atemschutz mittels Schaum

Personenrettung vom Hallendach durch die Höhenretter