Pressemitteilung ROGESA

Zusätzliche Arbeiten zur Stabilisierung am Hochofen 4 der ROGESA

21. September 2018

Die temporären Maßnahmen am Hochofen 4 der ROGESA (Öffnen des Sicherheitsventils und gezielte Arbeiten in der Gießhalle) zur Stabilisierung des Hochofengangs gestern Abend wurden abgeschlossen. Das Sicherheitsventil wurde wieder geschlossen, und es treten seit letzter Nacht keine vermehrten Emissionen mehr auf.

Die o. g. Maßnahmen haben nicht zu dem gewünschten Ergebnis eines normalen Ofenganges geführt, und der Hochofen 4 musste demzufolge stillgesetzt werden, da weitere umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen notwendig sind. Insbesondere muss im Blasformen- bzw. Abstichbereich der Abfluss von Schlacke verbessert und vergleichmäßigt werden. Diese Arbeiten können bis zu einige Wochen andauern, so dass die Roheisenlieferung für die beiden Stahlwerke von Dillinger und Saarstahl deutlich beeinträchtigt sein wird.

Die genaue Ursache für die störungsauslösenden Inhomogenitäten wird weiter eingehend untersucht. Es ist in den nächsten Tagen mit keinen größeren Emissionen zu rechnen, es kann allerdings zu lokal begrenzten Emissionen an der Gießhalle durch erforderliche Brennarbeiten kommen.

ROGESA Roheisengesellschaft Saar mbh

Die ROGESA Roheisengesellschaft Saar mbh, Dillingen, ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke (Dillinger), Dillingen, und der Saarstahl AG, Völklingen, (je 50 % direkter und indirekter Anteil). ROGESA wurde 1981 gegründet und produziert heute mit 2 Hochöfen. Das erzeugte Roheisen versorgt das Stahlwerk von Dillinger und von Saarstahl.

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